Maria und Marta

Maria und Marta, die beiden Schwestern, gehen mit ihrem Gast Jesus ganz unterschiedlich um: während Maria sitzt und hört, ist Marta aktiv und bedient den Gast.
Die Schwestern erinnern uns daran, dass beides zu unserem Leben gehört: Passivität und Aktivität, Kontemplation und Kampf, Vision und Realitätssinn.

Christel Jander-Hillenbrand hat vor allem die Seite des Hörens, des Träumens, der Visionen gestaltet. Unvollendete rote und blaue Rosen symbolisieren die menschliche Sehnsucht nach einem Land, in welchem Gefangene befreit und Trauernde getröstet werden, in welchem Suchende an ihr Ziel gelangen.


In der Ausstellung werden beide Dimensionen des Menschseins, der Sinn für Visionen und für die Realität, zum Ausdruck gebracht:


Neben dem Quilt, der die Dimension des Traums symbolisiert, steht auf Steinfliesen ein schlichtes Tischchen, auf welchen ein dunkles Schwarzbrot liegt. Die Besucher erhalten ein Stück Schwarzbrot.
Gleichzeitig werden sie – vielleicht erst nach einiger Zeit – Rosenduft riechen (Versteckt hinter dem Quilt befindet sich eine Duftlampe mit Rosenöl)

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