Lea und Rahel

Angelika Jäckel gestaltete ihr Bild in Rot- und Schwarztönen, mit Licht und Schatten. 
In diesem Bild wird die Geschichte von Rahel und Lea erzählt, den zwei Schwestern, von denen die eine als die schöne, die andere als die „Braut mit den matten Augen“ in die Geschichte eingehen wird. Beide Frauen müssen lernen mit dem Mangel zu leben (Lea mit ihrer unerfüllten Sehnsucht nach Liebe / Rahel mit ihrer langen, ungewollten Kinderlosigkeit) Zum anderen werden Lea und Rahel als zwei Seiten ein und derselben Person interpretiert (Rahel, die schöne, lichte Braut / Lea die hässliche, „untergeschobene“ Braut) In diesem Sinne thematisiert die Geschichte von Lea und Rahel die Notwendigkeit der Akzeptanz sowohl der hellen als auch der dunklen Seiten der eigenen Person, aber auch eines Partners.


Der Quilt steht auf hellem Sand und dunkler Erde.
Die Besucher erhalten hier eine Karte mit dem Aphorismus von Mark Twain „Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt!“
Es besteht die Möglichkeit, die Innenseite dieser Karte auszufüllen. Hier wird der Impuls gegeben: „Meine hellen und meine dunklen Seiten!“

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