Die blutflüssige Frau

Die „blutflüssige Frau“ in der Bibel steht stellvertretend für all die, die nur geben und geben und dabei sich selbst aufzulösen scheinen. Diese Frau erfährt in der Begegnung mit Jesus, was es heißt, nehmen zu dürfen.
Wie die „blutflüssige Frau“ den Gewandzipfel des Lebens“ ergreifen zu dürfen – wer wünscht sich das nicht bisweilen?
Ragnhild Steffens-Full gestaltete ihr Bild eindrucksvoll: In der Mitte dunkle und helle Rottöne – Blut, das fließt. Doch ist dieses „Feld der Verwundung“ umfangen von hellen Leinenstoffen, dem „Gewand Jesu“ – ein Bild für Schutz und Heilung. Ein Zipfel grob gewirkten Leinenstoffes ragt aus dem Quilt. Eine Einladung an die BetrachterInnen, den „Zipfel des Gewandes Jesu“ zu ergreifen.


Der Quilt steht auf dunklem Rindenmulch.
Hierauf wiederum steht ein großer Korb mit „Gewandzipfeln“, auf welchen steht:
„Du darfst das Leben ergreifen!“
Die Besucher können sich einen dieser „Gewandzipfel“ mitnehmen.

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